Mehrstufige Abluftreinigung bei der Herstellung von Wirkstoffen für die Pharmaproduktion

Referenzen

Teilansicht Brenner

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Teilansicht Venturiwäscher

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Teilansicht Wäscher


Abluftvolumenstrom  450 Nm3/h
Schadstoffe Anorganische Schadgase HCl, HBr, NH3
Aerosole
Halogenierte, schwefelhaltige Kohlenwasserstoffe
Alkohole, Ester, Aldehyde, aliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe 
Rohgasbeladung
Explosionsfähiges Gemisch (Ex-Zone 0)

Aufgabenstellung

Bei einem traditionsreichen Pharmaproduzenten galt es die nicht mehr dem Stand der Technik entsprechende Abluftverbrennung zu ersetzen. Da sich das Werk in unmittelbarer Nähe zu einem Wohnviertel befindet, mussten die Grenzwerte der TA Luft bzw. der 17.BimSchV erheblich unterschritten werden.

Die Multi-Purpose Produktionsanlage stellt an diesem Standort verschiedenste Wirkstoffe her. Neben den hierbei anfallenden Abluftströmen sollte auch die Abluft aus den Laboren der Forschung und Entwicklung sicher entsorgt werden. Durch den damit einhergehenden Batch-Betrieb sind die Prozessanforderungen an die Abluftreinigung sehr vielschichtig.

Lösung / Besonderheiten

Ein Teilstrom der Abluft wird mittels eines Filters von feinsten Partikeln gereinigt. Anschließend gelangt die Abluft, abgesichert durch Explosionsunterdrückungsorgane, in die Brennkammer. Hier wird sämtliche Organik bei definierten Betriebsbedingungen oxidiert. Ein Venturiwäscher als Quench und zwei nachgeschaltete Kolonnenwäscher entfernen die anorganischen Abluftbestandteile. Eine als Klarwasserwäscher ausgebildete dritte Waschkolonne entfernt mitgerissene Tropfen und dient somit als Polizeistufe. Durch eine Aufheizung mittels Warmluft vor dem Kamin wird eine sichtbare Abgasfahne verhindert.

11.11.2009
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