Abluftvolumenstrom
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550 Nm³/h
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Schadstoffe
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Kohlenwasserstoffe (Methanol, Ethanol, Ethylacetat) |
Rohgasbeladung
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50-270 g/m³, explosionsfähiges Gemisch der Zone 0 |
Aufgabenstellung
Bei einem weltweit führenden Hersteller von Metallic- und Perlglanz-Pigmenten fällt bei einem Produktionsschritt mit Lösemitteln beladene Abluft an. Diese wird mittels Vakuumpumpen abgesaugt und trocknet dadurch das Produkt. Da diese Absaugung nicht ohne Fremdlufteintritt realisiert werden kann, ist das Abluftgemisch explosionsfähig und nach EX-RL der Zone 0 zugeordnet.
Lösung / Besonderheiten
Aufgrund der extrem hohen Lösemittelbeladung stellt eine geregelte Thermische Oxidationsanlage das am besten geeignete Verfahren zur Reinigung der bei der Produktion anfallenden Abluft dar. Im ersten Schritt wird die Abluft mittels Kaltwasser-Wärmetauschern heruntergekühlt. Hierbei kondensiert ein Teil der Lösemittel aus und kann an anderer Stelle weiterverwendet werden. Anschließend tritt die Abluft in die Verbrennungsanlage ein.
Diese ist mit drei Sicherheitsorganen zur Flammen- und Explosionsunterdrückung ausgestattet. Ein regelbarer Heizölbrenner stellt im Falle von geringen Lösemittelkonzentrationen bzw. zur Aufheizung nach dem Anlagenstillstand die notwendige Heizenergie zur Oxidation der Schadstoffe zur Verfügung.
Durch stark beengte Aufstellungsverhältnisse beim Kunden, wurde die Thermische Oxidation auf dem Dach einer Produktionshalle errichtet. Um hierbei das Anlagengewicht so gering wie möglich zu halten, wurde die Brennkammer nicht wie üblich ausgemauert sondern mit einer Hochtemperatur-Keramikfaser innen isoliert.
11.11.2009