Thermische Oxidation für Abgase aus der Compoundierung von Kunststoffen

Referenzen
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Abluftvolumenstrom
800 Nm³/h
Schadstoffe
div. organische Verbindungen
Rohgasbeladung
Explosionsfähig

Aufgabenstellung

Ein Kunde aus dem Bereich „Compoundierung von Kunststoffen“ hatte zur Reinigung der Prozessabluft eine RTO-Anlage installiert. Durch Kondensate und Siloxane in der zu reinigenden Abluft musste diese sehr häufig gereinigt werden, was Stillstände und Reinigungsaufwand bedeutete. Hier sollte mit einem alternativen System Abhilfe geschaffen werden.

Lösung / Besonderheiten

Zur Behandlung der Abluft aus Produktionsanlagen zur Compoundierung von Kunststoffen ist das Verfahren der thermischen Nachverbrennung mit regenerativer Abluftvorwärmung (RTO) grundsätzliche eine geeignete Lösung. Auf Grund der speziellen Abluftzusammensetzung des Kunden, war jedoch häufig eine aufwändige Reinigung der bestehenden RTO notwendig. Zu besonders großen Problemen führte dabei die Ablagerung von SiO2 in der Brennkammer der Anlage. Dieses bildet sich bei der Oxidation von Siloxanen. Zur Reduzierung der Reinigungsintervalle sollten nun die besonders hoch mit Siloxanen belasteten Abgasströme einer gesonderten Reinigung zugeführt werden.

Zur Behandlung der Abgase aus den Vakuumpumpen der Extruder installierte LTB eine spezielle Brennkammer zur thermischen Nachverbrennung. Die entstehende Abwärme wird mit Hilfe eines Warmwasserwärmetauschers zur Beheizung der Produktion des Kunden genutzt. Das bei der Verbrennung entstehende SiO2, wird mit einem nachgeschalteten Filter abgeschieden. Bei der Ausführung wurde an allen Komponenten der Anlage höchster Werte auf die Zugänglichkeit zu Reinigungszwecken gelegt. Um die Verfügbarkeit der Anlage zu erhöhen, wurden der Wärmetauscher sowie der Filter redundant ausgeführt.

12.11.2009
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