Rauchgasreinigung hinter Drehrohrofen zur Reststoffverbrennung

Referenzen
Referenzen

Volumenstrom
2.700 Nm³/h
Abgastemperatur
1.100 °C
Schadstoffe
Rohgas mg/Nm³
Reingas mg/Nm³
SO2
800
< 100
HCl
1.300
< 60
HF
35 < 2
Staub
2.000
< 30
Hg
0,6
< 0,05

Aufgabenstellung

In einem Chemiebetrieb zur Herstellung von Insektiziden sollte ein vorhandener Drehrohrofen mit Nachbrennkammer für die Entsorgung von anfallenden festen und flüssigen Reststoffen sowie Verpackungsmaterialien ertüchtigt werden. Um eine Betriebsgenehmigung hierfür zu erhalten, musste die Anlage mit einer modernen Rauchgasreinigungsanlage nachgerüstet werden.

Lösung / Besonderheiten

Um das bei der Verbrennung erzeugte Schadstoffspektrum auf das Niveau der aktuell geforderten Grenzwerte absenken zu können, waren folgende Modifikationen und Anlagenteile notwendig:
  • Ertüchtigung des vorhandenen Drehrohrofens mit Option auf Einbringung flüssiger Abfälle
  • Erweiterung der vorhandenen Nachbrennkammer zur Erreichung einer ausreichenden Verweilzeit
  • Frischluftbeimischung zur Rauchgaskühlung
  • Zyklonabscheider zur Reduzierung der Staubemissionen
  • Venturi-Quenche mit Tropfenabscheider zur Rauchgaskonditionierung und Feinstaubabscheidung
  • Kolonnenwäscher zur Absorption der sauren Schadstoffe (SO2, HCl, HF)
  • Wiederaufheizung des Abgases zur Reduzierung der relativen Feuchte
  • Aktivkohleadsorber zur Abscheidung von Schwermetallen, Dioxinen und Furanen, Aerosolen und  Gerüchen
Die Anlage wurde von LTB komplett projektiert und in Deutschland gefertigt, an den Firmenstandort in Venezuela verschifft, vor Ort montiert und in Betrieb genommen.

16.11.2009
  • Noch Fragen?

    Noch Fragen?Für spezielle Lösungen stehen Ihnen unsere Ingenieure gerne zur Verfügung.
    Kontakt aufnehmen