| Abluftvolumenstrom: |
20.000 Nm3/h
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| Schadstoffe: |
Kohlenwasserstoffe (Ethanol, Etylacetat)
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| Rohgasbeladung: |
2.000 mg/m3 - 3.400 mg/m3
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Aufgabenstellung
Ob UV härtende Farben, Wasserfarben oder Wetflex, mit vielen Innovationen konnte in den letzten Jahren die Verwendung von Lösemitteln verringert werden. Dennoch kann in vielen Bereichen des Flexodruckes nicht auf den Einsatz von Lösemitteln verzichtet werden. Die entstehenden Emissionen gilt es mit möglichst geringen Betriebskosten auf die behördlichen Grenzwerte zu reinigen.
Lösung / Besonderheiten
Bei einem Kunden aus dem Bereich des Verpackungsdruckes sind 5 Flexodruckmaschinen an eine RTO angeschlossen. Die Lösemittelkonzentration in der Abluft ist dabei vergleichsweise niedrig. Mit dem hohen Wärmerückgewinnungsgrad der RTO kann dennoch eine wirtschaftliche Abluftreinigung erfolgen. Mit niedrigsten Reingaswerten kann gleichzeitig auf lange Sicht behördenkonform produziert werden.
Besonders wichtig für die Wirtschaftlichkeit einer Abluftreinigung ist die Betrachtung vorgeschalteter Prozesse. So wurden in diesem Fall parallel zu den Planungen für die Abluftreinigung Optimierungsarbeiten an den Druckmaschinen durchgeführt. Damit konnte der zu behandelnde Abluftstrom verringert und die Lösemittelkonzentration erhöht werden. Nicht nur die Investitionskosten für die Abluftbehandlung wurden auf diese Weise reduziert. Die Einsparung ergibt sich vor allem bei den Betriebskosten für die RTO sowie an den Druckmaschinen selbst.
17.11.2009